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Glossar

Die Begriffe der Digitalen Arbeit kurz erklärt.

Der digitale Wandel bringt viele neue (Fach-)Begriffe mit sich, die zum Teil aus dem IT-Bereich kommen und zum Teil einfach zu einem neuen Megatrendthema gehören. Weil es aus unserer Sicht keine Selbstverständlichkeit ist, alle Begriffe zu kennen und sofort zu verstehen, wollen wir mit unserem Glossar dazu beitragen, dass Sie sich schnell und niedrigschwellig informieren können.

Fehlt ein Begriff im Glossar oder haben Sie noch offene Fragen oder Unterstützungsbedarf? Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

  • Mentor*in
  • mind map(-ping)
  • Mittelstand 4.0
  • Mobile Learning
  • Mobiles Arbeiten/ Remote Work
  • Monitoring
  • Multiplikator*in

Mentor*in

Jemand, der jemand anderem bei etwas hilft und bei etwas begleitet (z.B. ein*e neue*r Mitarbeiter*in wird von einem*er Kolleg*in in den ersten Arbeitstagen begleitet)

mind map(-ping)

Eine Mindmap kann zum Sammeln von Ideen zu einem Hauptthema und deren bildlichen Darstellung genutzt werden. 

Mittelstand 4.0

Die unternehmerische Praxis mittelständischer Unternehmen wird durch Informations- und Kommunikationstechnik ergänzt.

Mobile Learning

Mobiles Arbeitens wird zunehmend zur normalen Möglichkeit und zieht den Bedarf nach mobilem Lernen mit sich. Zum einen beinhaltet dies, die bessere Vereinbarkeit von Arbeit - Weiterbildung - Freizeit und Familie. Mobile Learning ist damit Teil des Blended Learning. Zum anderen kann der/die Nutzer*in jederzeit, z.B. für eine konkrete Arbeitsaufgabe, auf entsprechende Lerneinheiten zugreifen.

Mobiles Arbeiten/ Remote Work

Mit Mobilem Arbeiten/Remote Work als dem weitestmöglichen Begriff lässt sich das Ziel, Arbeitstätigkeit und persönliche Lebensführung besser vereinbaren zu können, indem Arbeitsort und Arbeitszeit flexibel gestaltet werden, am ehesten erreichen. Daher erfasst Mobiles Arbeiten alle arbeitsvertraglichen Tätigkeiten, die zeitweise (flexibel) oder regelmäßig (an fest vereinbarten Tagen) außerhalb der Betriebsstätte durchgeführt werden.

Mobile Arbeit ist (…) nicht auf Arbeit mit mobilen Endgeräten beschränkt.

Der Entwurf des Mobile ArbeitGesetzes (MAG) § 111, 1 (Stand Januar 2021) stellt klar, was unter mobiler Arbeit im Sinne des geplanten Gesetzes zu verstehen ist:

Ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin arbeitet mobil, wenn er oder sie die geschuldete Arbeitsleistung unter Verwendung von Informationstechnologie außerhalb der Betriebsstätte

1.von einem Ort oder von Orten seiner oder ihrer Wahl oder

2.von einem mit dem Arbeitgeber vereinbarten Ort oder von mit dem Arbeitgeber vereinbarten Orten erbringt. 

Dabei sollen sowohl Vereinbarungen, die es dem Arbeitnehmer ermöglichen, seinen Arbeitsort selbst zu wählen oder spontan den Arbeitsort zu wechseln, erfasst werden, als auch Vereinbarungen, die einen bestimmten Arbeitsort für die mobile Arbeit vorsehen, insbesondere Vereinbarungen über mobile Arbeit ausschließlich im Homeoffice. Das Mobile-Arbeit-Gesetz soll nur für regelmäßige, also nicht nur anlassbezogene mobile Arbeit gelten.

(Quelle: IFSS - Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (2020): Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht - Rechtsanspruch auf mobiles Arbeiten. Positionierung der Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zur geplanten Reform).

Monitoring

Monitoring ist die Überwachung und Überprüfung von Prozessen. In der Medizin wird damit beispielsweise das Überwachen von Vitalwerten beschrieben.

Multiplikator*in

Multiplikator*innen machen Informationen und Wissen für andere zugänglich und tragen zur Verbereitung bei. 

Das Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“ wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert und vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert.