Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland GmbH

In der Lutherstadt Eisleben, im historischen „Alten königlichen Lehrerseminar“, stand die Frage im Mittelpunkt, wie Bildungsunternehmen Lernende mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen besser unterstützen können. Gemeinsam mit der Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland wurden die Potenziale generativer KI ausgelotet – nicht als Ersatz für Lehrkräfte, sondern als „digitaler Mentor“, der individuell begleitet, ermutigt und Orientierung gibt.

  • Bildung im Wandel: Lernende mit unterschiedlichen Voraussetzungen, unterstützt durch KI-gestützte Lernbegleitung. // Bildrechte: Harald Schwarz
  • Zum Unternehmen
    • Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland als Partner für Bildungs- und Weiterbildungsunternehmen
    • Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und ihre Bildungsangebote
  • Zur Herausforderung
    • Heterogene Lerngruppen: sehr unterschiedliche Vorkenntnisse, Biografien und Lernhürden
    • Voll besetzte Kursräume, aber jede Person mit eigener Geschichte und eigenem Tempo
    • Anspruch, alle gleichzeitig mitzunehmen – bei begrenzten zeitlichen und personellen Ressourcen
    • Unsicherheit, wie Digitalisierung über reine Prozessabbildung hinaus „besseres Lernen“ ermöglichen kann
  • Zur digitalen Lösung
    • Verständnis von generativer KI als pädagogisches Werkzeug und digitaler Mentor:
      • Individuelle Lernbegleitung im Dialog statt starrer Antworten
      • Unterstützung genau im Moment des Bedarfs („Echtzeit-Scaffolding“)
      • Flexible Aufbereitung von Inhalten (Text, Infografik, Audio, Quiz) zur Senkung von Lernbarrieren
      • Schnelles, automatisiertes Feedback z. B. auf Freitexte zur Entlastung von Lehrkräften
    • Fünf zentrale Hebel wurden herausgearbeitet:
      • Lernen als Dialog – KI führt „sokratisch“ durch Fragen und Rückmeldungen.
      • Zielgruppengerechte Inhalte – gleicher Stoff, anders formuliert, näher an der Lebensrealität.
      • Unterstützung im richtigen Moment – Vermeidung von Frustration, Stärkung von Selbstwirksamkeit.
      • Lernfreiheit ohne Barrieren – Wahl passender Formate, z. B. Infografik, Audio, Quiz; Beispiel-Tool: notebooklm von Google.
      • Unmittelbares Feedback – KI analysiert Eingaben in Sekunden und gibt zeitnahe Rückmeldungen.

    Fazit:

    Generative KI ergänzt Lehrkräfte, indem sie individuelle Aufmerksamkeit möglich macht, Lernwege flexibilisiert und die Qualität der Betreuung verbessert.

  • Zur Zusammenarbeit mit uns

    „Nochmals ein riesiges DANKESCHÖN! Der Workshop war mega und hat viele neue Möglichkeiten eröffnet.“ (Ricarda Jurisch, Geschäftsführerin, Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland GmbH)

  • Kontakt

    Starthelfer: Harald Schwarz

    Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt

    Hochschule Merseburg

    +49 3461 46-2711

    harald.schwarz@hs-merseburg.de 

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