Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland GmbH
Wie können Lernende individuell unterstützt werden?
In der Lutherstadt Eisleben, im historischen „Alten königlichen Lehrerseminar“, stand die Frage im Mittelpunkt, wie Bildungsunternehmen Lernende mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen besser unterstützen können. Gemeinsam mit der Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland wurden die Potenziale generativer KI ausgelotet – nicht als Ersatz für Lehrkräfte, sondern als „digitaler Mentor“, der individuell begleitet, ermutigt und Orientierung gibt.
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Bildung im Wandel: Lernende mit unterschiedlichen Voraussetzungen, unterstützt durch KI-gestützte Lernbegleitung. // Bildrechte: Harald Schwarz
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Zum Unternehmen
Die Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland unterstützt Bildungs- und Weiterbildungsunternehmen bei der Entwicklung moderner Lern- und Qualifizierungsangebote. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf kleinen und mittleren Unternehmen, die ihre Bildungsangebote zukunftsorientiert gestalten und neue digitale Möglichkeiten für ihre Teilnehmenden erschließen möchten.
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Zur Herausforderung
In der beruflichen Aus- und Weiterbildung treffen Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Kenntnissen und Lerngewohnheiten aufeinander. Während einige Teilnehmende schnell voranschreiten, benötigen andere mehr Unterstützung oder eine andere Form der Wissensvermittlung. Für Lehrkräfte bedeutet dies die Herausforderung, allen Lernenden gerecht zu werden und sie individuell zu begleiten. Gleichzeitig stellte sich die Frage, wie Digitalisierung nicht nur bestehende Prozesse abbilden, sondern Lernprozesse tatsächlich verbessern und personalisieren kann.
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Zur digitalen Lösung
Gemeinsam wurde untersucht, wie generative KI als digitaler Mentor in Lernprozesse eingebunden werden kann. Statt standardisierte Antworten zu liefern, unterstützt die KI Lernende im Dialog, beantwortet Fragen, gibt Orientierung und hilft dabei, Inhalte besser zu verstehen. Dabei können Informationen je nach Bedarf als Text, Infografik, Audioformat oder Quiz aufbereitet werden, um unterschiedliche Lernstile und Voraussetzungen zu berücksichtigen.
Im Rahmen des Projekts wurden fünf zentrale Potenziale identifiziert: Erstens ermöglicht KI ein dialogorientiertes Lernen, bei dem Fragen und Rückmeldungen den Lernprozess aktiv begleiten. Zweitens können Inhalte zielgruppengerecht aufbereitet und an unterschiedliche Vorkenntnisse angepasst werden. Drittens steht Unterstützung genau dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird, wodurch Lernfrust reduziert und die Selbstständigkeit gestärkt werden kann. Viertens helfen flexible Formate wie Audio, Infografiken oder Quizze dabei, Lernbarrieren abzubauen. Fünftens ermöglicht KI ein schnelles und unmittelbares Feedback, beispielsweise auf Freitextaufgaben, und entlastet dadurch Lehrkräfte bei wiederkehrenden Routineaufgaben.
Das Projekt zeigt, wie generative KI die Bildungsarbeit sinnvoll ergänzen kann. Als digitaler Mentor unterstützt sie individuelle Lernwege, erleichtert den Zugang zu Wissen und schafft zusätzliche Freiräume für die persönliche Begleitung durch Lehrkräfte.
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Zur Zusammenarbeit mit uns
„Nochmals ein riesiges DANKESCHÖN! Der Workshop war mega und hat viele neue Möglichkeiten eröffnet.“ (Ricarda Jurisch, Geschäftsführerin, Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland GmbH)
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Kontakt
Starthelfer: Harald Schwarz
Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt
Hochschule Merseburg
+49 3461 46-2711